Das Anfeuern musste sein: Im Juli haben wir bei der Tour de France zugeschaut und die Radler nach oben geschrien. Danach ging es flugs ins Trainingslager ans andere Ende Europas, nach Norwegen. Dort in Sandnes bereiteten wir 1B- Kaderathleten uns auf das Blink-Festival vor. Ein Riesen-Ereignis in Norwegen. Spitzen-Langläufer und Athleten kämpfen auf Skirollern um die besten Plätze. Ein guter Einstieg war für mich der Lysebotn-Lauf: Mehr als 600 Höhenmeter vom Fjord über eine Passstraße hinauf. Und das bei miserablen Wetter mit Regen und kühlen 12 Grad Celsius. Am Ende war es Platz 44 von 100 für mich, eine anständige Platzierung bei dieser Konkurrenz. Hervorragend lief es am nächsten Tag, Freitag, 8. August. Schon beim Schießwettkampf in der eigens aufgebauten Arena in Sandnes konnte ich mich gut zeigen und schaffte Platz 4 – trotz der extrem starken Konkurrenz aus Norwegen und Frankreich. Fast perfekt lief es beim darauffolgenden Supersprint auf Skirollern – mitten in der Stadt. Ich schaffte es ins Finale der 14 besten Athleten und lief wieder als 4. ins Ziel, vor mir nur die Spitzenathleten Eric Perrot, Sturla Holm Laegreid und Emilien Jaquelin. Ein super Tag! Beim Massenstart am Sonntag konnte ich noch das Viertelfinale gewinnen, schoss mich aber im Sinne des Wortes im Halbfinale mit drei Fehlern im Stehendanschlag raus. Insgesamt aber bleibt vom Blink Festival in Norwegen: ein tolles Erlebnis und ein super Ergebnis.
Zwischen Nizza und Sandnes
